2020

Samstag, 12. und Sonntag, 13. September: Eggner Trio

Bedingt durch die Corona-Pandemie geb es im ersten Halbjahr nur abgesagte Konzerte. Das Eggner-Trio (Christoph Eggner - Klavier, Georg Eggner - Violine und Florian Eggner - Violoncello) war bereit, sein Programm im mit nur 35 Sesseln bestückten Saal zweimal (Samstag und Sonntag) zu spielen. Wie der leere Saal aussah (bei der Einspielprobe) zeigt das nebenstehend aufrufbare Video.

 

Trotz der nur 35 Plätze wirkte der Saal keineswegs leer, und insbesondere nicht beim wiederholte begeisterten Applaus für das folgende Preogramm, das auch von einführenden Worten des Pianisten begleitet war:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Trio c-Moll, op. 1, Nr. 3 (1792-1794)

Anton Stepanowitsch Arensky (1861-1906)

Trio Nr. 2 in f-Moll, op. 73 (1905)

Robert Schumann (1810-1856)

Trio Nr. 1, d-Moll, op. 63 (1847)

Nach dem überlangen Programm eine demenstprechend kurze Zugabe:

Schumann: Kanonische Etude für den Pedalflügel op. 56/3: Andantino, Bearbeitet für Klaviertrio von Theodor Kirchner .

Einem langjährigen Stammgast samt Ehefrau gefiel das Konzert am Samstag so gut, dass er noch Sonntag früh anrief, um das Programm in der Sonntags-Matinee noch einmal hören zu können. Zwei Sessel konnten gerade noch zusätzlich untergebracht werden.

Neben unserer bewährten-Audio-Aufnahme machte das Trio auch einen eignen Video-Mitschnitt (Camera im Mittelgang platziert). Der Wohlklang unseres ziemlich einzigartigen Bösendorfer Modell 225 aus 2003 kam in kundiger Hand besonders zur Geltung. Auch die mitreißende Spielweise des Cellisten wurde vom Publikum ausdrücklich würdigend kommentiert.


Einspielprobe

Eggner Duo Sonntag

Sonntag, 20. September: Klavierquartette Originalklang

Trotz Corona ein sehr gut besuchtes Konzert in der Kirche in Oberrohrbach, wo auch genug Platz zum "Abstand-Halten" war. Original-Streichinstrument (mit Darmsaiten) und unser Hammerflügel spielten in der hervorragenden Akustik alle Qualitäten aus. Zu hören waren Rafael dos Santos (Violine), Wolfram Fortin (Viola), Ute Groh (Violoncello) und Walter Riemer (Hammerflügel)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791):

Klavierquartett Es-Dur KV 493
Klavierquartett g-Moll KV 478

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827):

aus dem Klavierquartett Es-Dur op. 16 (1797 nach dem Quintett für Bläser und Klavier op. 16)
Zweiter Satz: Andante cantabile

Eine kleine Kostprobe (Handy-Video) vom letzten Werk im Programm (Beethoven) ist mit diesem Link erreichbar. Beethoven . (Dauer 6 1/2 Minuten)


Klavierquartett

Sonntag, 4. Oktober: Beethoven-Jahr: Originalklang

Beethoven-Trio


Das Klaviertrio op. 38, Hauptwerk dieses Konzerts, basiert auf Beethovens 1799 entstandenem Septett in Es-Dur, op. 20, das der Komponist kurz nach seiner Entstehung als Klaviertrio arrangierte. Die Veröffentlichung des Klaviertrios erfolgte allerdings erst nach dem Jahr 1807.

Im Zuge der Umarbeitung übernahm Beethoven den Streichersatz des Septetts für das Klavier; der Violinpart wird dabei von der rechten Hand übernommen.
Der Klarinettenpart hat bei der Bearbeitung die wenigsten Veränderungen erfahren.

Weitreichend gegenüber dem Septett verändert wurde hingegen der Cellopart, der nun auch Funktionen vieler anderer Stimmen übernimmt.

Herbert Faltynek (Klarinette), Ute Groh (Violoncello) und Walter Riemer (Hammerflügel) boten folgendes Programm:


Ludwig van Beethoven (1770 - 1827):

Klaviertrio Es-Dur op. 38, "Grand Trio" (veröffentlicht 1807) nach dem Septett in Es-Dur, op. 20

Variationen Es-Dur, WoO 46 (ca. 1801) für Violoncello und Klavier: Sieben Variationen über “Bei Männern, welche Liebe fühlen” aus "Die Zauberflöte"

Klaviertrio-Variationen op. 44 in Es-Dur

Zugabe: Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847):
Lied ohne Worte op. 53/2 für Klavier, Klarinette und Violoncello

Der Höhepunt des Konzerts waren die Variationnen für Cello und Klavier, wohl wegen der allseits bekannten und beliebten Mozart-Vorlage, aber auch wegen der besonders geglückten, hochmusikalischen Interpretation unserer Cellistin auf ihrem Instrument von Johann Jauck, Graz 1733.

Auch Herbert Faltyneks Klarinette, ein Nachbau von Rudolf Tutz (Innsbruck) nach Heinrich Grenser d.Ä, um 1800, war mit ihrem weichen Klang ein Erlebnis.

Sonntag, 11. Oktober: Duo Herret / Trisko

Einer der Höhepunkte der letzten Jahre, und darin ein besonderer Höhepunkt, eines der tiefgehendesten und wirkungsvollsten, gleichzeitig aber der schwierigsten Werke der Violin/Klavierliteratur, César Francks Sonate, und das hinreissend gespielt von Roland Herret (Violine) und Veronika Trisko (Klavier).

Franz Schubert (1797-1828)

Sonate in A-Dur für Violine und Klavier, D574

Johannes Brahms (1833-1897)

Sonate für Violine und Klavier op. 78 in G-Dur „Regenlied"

Cesar Franck (1822-1890)

Sonate für Violine und Klavier in A-Dur

Ein kurzer Videoausschnitt aus der Franck-Sonate
Franck-Sonate
, ungefähr 1 1/2 Minuten:

 

 


Zugaben:

Franz Schubert (1797 - 1828)

Polonaise B-Dur, D 580 (arr. für Violine und Klavier)

Fritz Kreisler (1875 - 1962)

Syncopation

 

Duo Herret / Trisko


Zugabe